Da es zwei Tage vorher wie aus Eimern geschüttet hat, waren auf den Wiesen noch einige Pfützen in denen wir zahlreiche Krabben und Garnelen sowie Jungfische von
Channa striata fangen konnten.
 | | Lage von Khon Kaen (rot), Bangkok zur Orientierung (blau) |
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 | | Das Jungtier von Channa striata, das wir fingen. Es ist noch vor der Umfärbung, vermutlich gab es auch ein brutpflegendes Elterntier, das wir glücklicherweise übersahen. |
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Aufgrund seiner Größe von ca. 1,00 m ist der Gestreifte Schlangenkopffisch oder Pla Chon wie er im thailändischen genannt wird ein beliebter Speisefisch mit großer wirtschaftlicher Bedeutung. Adulte
Channa striata sind dunkelbraun mit schwarzen, Streifen, die auf dem gesamten Körper zu sehen sind. Sie bauen zur Brutzeit ein Nest aus Pflanzen und bewachen ihre kleinen orange roten Jungfische, bis sie ihre Farbe ins grünlich braune ändern. Die Brutpflege endet mit einer Größe von 5-6 cm.
 | | Dieser junge Channa striata ist etwa 14 Tage alt |
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 | | Diese Krabbe konnten wir auch finden |
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Mit Wirbellosen kenne ich mich nicht besonders gut aus, daher kann ich die Arten, die wir fingen, nicht bestimmen. Die Krabben waren rotbraun und hatten teilweise einen Durchmesser von 10 cm.
Die Garnelen waren so durchsichtig wie Amanogarnelen die aber in Thailand nicht in Tümpeln leben. Hinzu kommt, dass sie viel größer wurden und bis zu 10 cm Gesamtlänge erreichten.
(Hinweise zur Artbestimmung nimmt die Redaktion gerne entgegen)
Zu Hause angekommen
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| Channa striata, 6 cm lang, im Aquarium |
Die Tiere haben wir natürlich auch in kleinen Tüten aufgeteilt und mitgenommen. Im Haus an gekommen, wurde erst einmal schnell ein Becken hergerichtet, um die vier
Channa striata in ein kühleres und größeres Nass zu setzen.
Nach langer Beobachtung der Fische kam der Gedanke „Was haben wir für die Kleinen als Futter im Haus?“. Flockenfutter für Guppys, die draußen vor dem Haus in ihrem riesigen Blumenkübel schwimmen, ist ja nichts für junge
Channa striata. Also rauf auf das Moped und ab in den nächsten Zoohandel. Dort angekommen ging die Suche nach Lebendfutter los. Da in dieser kleinen Straße fünf kleine Zoogeschäfte sind, dachten wir es wird nicht schwer sein lebendes Futter zu bekommen. Leider wurden wir in allen Läden enttäuscht.
Dann mussten halt gefrorene Rote Mückenlarven her, das einzige an Frostfutter, das wir bekommen konnten. Wieder im Haus angekommen, wanderten die schon aufgetauten Larven in das Eisfach und ein Würfel von ihnen ins Becken. Die Krabbe war die erste, die sich die Mückenlarven ergatterte und genüsslich mit ihren Scheren ins Maul schob. Nach anfänglichem Zögern kamen auch die kleinen
Channas zum Fressen und füllten ihre Bäuche.