07.09.2010
Die Tiefsee kommt nach Dresden
Fantastische Unterwasserwelten
Redaktion
Ab dem 5. November 2010 wird eine fremde, dunkle Welt voller rätselhafter Wesen die Stadt Dresden erobern. Im Japanischen Palais bieten die Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum in Basel (Schweiz) einen tiefen Einblick in ihre tägliche Pionierarbeit.
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| Der Schwarzangler lockt seine Beute mit einer Angel an. |
Die Besucher der Tiefsee-Ausstellung werden bizarre sowie extrem seltene Tiere sehen, die für die Wissenschaft präpariert bzw. modelliert wurden.
Leuchtende Fische mit enormen Zähnen und Augen, durchsichtige Tintenfische und riesige, fleischfressende Quallen begegnen den Besuchern ebenso wie die Tiefseegiganten Pottwal und Riesenkalmar.
Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist die virtuelle Tauchfahrt in dem elf Meter langen U-Boot „Mariana 10914“. Zudem präsentiert die Ausstellung die Mythen der Seeungeheuer aus vergangenen Zeiten, aber auch die Ergebnisse der historischen und modernen Wissenschaft der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung auf einem hohen museumspädagogischen Niveau.
Die Besucher lernen die sensiblen Prozesse kennen, die das größte Ökosystem der Erde in Gang halten und sie erfahren mehr über das Leben und Arbeiten der Forscher auf verschiedenen Forschungsschiffen, in U-Booten und im Labor.
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| Die bizarre Tiefseekrabbe Paralomis hystrix |
Nach dem großen Erfolg der Ausstellungen in Basel, Frankfurt am Main, Berlin und London (allein die Sonderausstellung in Frankfurt zählte mehr als 200.000 Besucher) kommt die Tiefsee-Ausstellung nun nach Dresden. Viele hervorragend erhaltene und seltene Exponate stammen aus den Archiven der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden. Das Dresdner Institut mit dem Museum für Tierkunde und dem Museum für Mineralogie und Geologie ist seit dem Jahre 2009 ein fester Bestandteil der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Quelle:
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden
Königsbrücker Landstr. 159
01109 Dresden
www.snsd.de
Fotos: Sven Tränkner