Amanos Nature Aquarium Gallery ist ein Ausstellungsraum, in dem der Künstler seine „Naturaquarien“ präsentiert. Ständig werden hier etwa 20 Aquarien gepflegt, die nach den Vorgaben Amano Takashis (so die richtige, japanische Reihenfolge von Familien- und Vornamen) eingerichtet sind.
 | | Amano Takashi begrüßt Frank und Carsten Logemann und Chris Lukhaup | |
 | | Chris Lukhaup im Gespräch mit Amano | |
Seit früher Jugend Aquarianer - und Fotograf
Stichwort: Naturaquarium
Ein Naturaquarium im Sinne Amanos ist kein Biotop-Aquarium, das den Lebensraum der Fische möglichst genau oder funktionell nachahmen möchte.
Bei der Gestaltung eines solchen Beckens steht in der Regel eine Landschaftsaufnahme real oder virtuell Pate. Anhand dieses Bildes wird eine Landschaft in stark verkleinertem Maßstab nachgebildet. Sehr gut wird das vom englischen Wort "Aquascaping" ausgedrückt.
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Seine ersten Aquarien pflegte Amano bereits im zarten Alter von acht oder neun Jahren. Er baute sich aus Scheiben und Klebstoff ein Becken zusammen, das natürlich leckte, als er das zum ersten Mal befüllte. Nachdem er das repariert hatte, holte er sich Erde aus einem Reisfeld und bepflanzte das Becken mit Teichpflanzen. Als Beleuchtung diente seine Schreibtischlampe. Das Becken hatte keinen Filter, so dass das Wasser schon nach kurzer Zeit trübe wurde, was dem Aquarium einen geheimnisvollen Schlag verlieh.
Bereits seit seiner Jugend betreibt Amano Landschaftsfotografie, als Fotograf bereiste er alle Teile der Welt und konnte dort nicht nur Impressionen sammeln, sondern lernte auch, dass das Ökosystem Pflanzen und Tiere leben lässt. Seine Liebe zum Naturaquarium und zur Landschaftsfotografie begannen daher gleichzeitig.
 | | Ein Teil der Ausstellung in der Nature Aquarium Gallery | |
 | | Auch Aquarien, die durch Amanos Fotos bekannt wurden, sind hier zu finden | |
Ein Ausstellungsraum für die Kritiker?
Seine Nature Aquarium Gallery eröffnete er, um seinen Kritikern zu zeigen, dass seine Aquarienkreationen nicht nur für kurze Zeit bestehen, sondern ihre eigentümliche Schönheit auch über Jahre erhalten können. Zur regelmäßigen Pflege gehören dann selbstverständlich auch das Rückschneiden und Austauschen von Pflanzen.
Die Inspirationen für eine neue Unterwasserlandschaft holt sich Amano aus der Natur. Er hat viele Bilder im Kopf und tausende von Landschaften fotografiert. Er hat beobachtet, wie Steingebilde in der Natur vorkommen und wie Holz im Wasser zusammengetrieben wird. Diese Erinnerungen inspirieren ihn, wenn er seine Becken einrichtet.
 | | Detail eines der Ausstellungsbecken | |
 | | Amano erklärt Chris, wie er bei Algenproblemen vorgeht | |