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02.09.2010
Neuer Reisfisch (Oryzias woworae) von der indonesischen Insel Muna
Bunt und ideal für kleine Aquarien
Redaktion

Dass dieser neue Reisfisch Furore machen wird, ist auf Grund seiner wunderschönen Färbung und der geringen Größe vorprogrammiert.



Oryzias woworae sind eine echt Bereicherung für die Aquaristik.
Oryzias woworae sind eine echt Bereicherung für die Aquaristik.
Die Art wurde von der indonesischen Wirbellosen-Expertin Daisy Wowor entdeckt und passender Weise nach ihr benannt (O. woworae). Der Typus-Fundort befindet auf der indonesischen Insel Muna, die immerhin so groß ist wie das Saarland. Muna liegt etwa 30 km südöstlich vor Sulawesi. Auch von dort kommen Tiere, die möglicherweise zur selben Art gehören.



Oryzias woworae wurde inzwischen beschrieben von Lynne R. Parenti (vom Smithonian Institut in Washington) und Renny K. Hadiaty (vom Indonesischen Institut für Wissenschaften). Beide Autoren heben die besonders eindrucksvolle Färbung der neuen Art hervor. Der deutsche Handelsname „Neonreisfisch“ ist wirklich nicht übertrieben.


Den natürlichen Lebensraum bilden Fließgewässer mit sandigem Boden. Dieser ist zum Großteil mit Laub oder Schlamm bedeckt. Das Wasser ist leicht sauer und der pH-Wert beträgt 6-7. Die Temperaturen überschreiten in ruhigen Uferzonen durchaus die 30° C. Im selben Biotop leben auch Halbschnabelhechte der Gattung Nomorhamphus.


Die Männchen sind wunderschön gefärbt, während die Weibchen etwas blasser sind.
Die Männchen sind wunderschön gefärbt, während die Weibchen etwas blasser sind.
Tiere dieser Art wurden schon erfolgreich vermehrt und dem Siegeszug in die Aquaristik steht nichts mehr im Wege. Oryzias woworae wird 4-5 cm groß und kann in Aquarien ab 60 cm Länge gepflegt werden. Die Fische kommen mit leicht hartem Wasser gut zurecht und sind dankbare Pfleglinge. Wenn sich die Neonreisfische wohlfühlen, laichen sie regelmäßig zwischen Pflanzen oder in geeignetem Laichsubstrat ab. Die Fütterung stellt für die Allesfresser kein Problem dar.



Alle Fotos: Chris Lukhaup.




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