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Ein transgener Zebrabärbling. Der erste transgene Organismus, der als Haustier verkauft wurde.


Diesem Zebrabärbling (Danio rerio) wurde das Leuchtgen der Qualle Aequorea victoria eingepflanzt, so dass er bei Tages- und Kunstlicht grün fluoresziert. Später kam auch eine Variante mit einem roten Leuchtgen aus einer Koralle und ein gelbes Leuchtgen aus einer weiteren Qualle hinzu. 
Die Fluoreszenz ist unter normalen Umständen relativ schwach und kann durch Bestrahlung mit UV-Licht verstärkt werden.

Ursprünglich wurde diese genetische Veränderung nicht geschaffen, um ein Haustier zu züchten, sondern als Modellorganismus, der die Wasserqualität mittels Fluoreszenz überwachen kann. Hierfür würden die Tiere in einem Tank sitzen, durch den das zu überwachende Wasser durchfließt. Der Tank wird mit UV-Licht bestrahlt und ein Photometer misst die Fluoreszenz der Tiere. Ein solcher Test reagiert sehr empfindlich, wird jedoch großtechnisch derzeit nicht angewandt.

Die Haltung, Zucht und Weitergabe dieser Tiere ist in der EU nach dem Gentechnikschutzgesetz verboten, bei Zuwiderhandlung drohen Strafen bis € 50.000,-. Die ersten illegal eingeführten GloFishe tauchten 2007 in Deutschland auf.
In den USA ist die Haltung ohne Genehmigung möglich.

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