Die Neongrundel wird recht häufig im Handel angeboten, da sie bereits in den USA kommerziell nachgezüchtet wird. Sie ist sehr leicht mit der ähnlichen Art Elacatinus randalli zu verwechseln.
Diese karibische Grundel kommt in einigen Farbvarianten vor, je nach lokalem Verbreitungsgebiet. Der obere Körperteil ist dunkel, die Bauchseite hell. An den Flanken sieht man entweder blaue oder gelbe Streifen. Das Maul ist unterständig und ähnelt dem Maul der Haie in Miniaturausgabe. Immer jedoch laufen gelbe Streifen in V-Form von den Augen kommend am Maul zusammen.
Als Putzerfisch sieht man diese schönen, klein bleibenden Tiere an Putzstationen in Paaren oder Gruppen – sehr selten einzeln - auftretend. Dabei liegen sie häufig auf Steinkorallen. Sie leben in klaren Korallenriffen bei ozeanischen Inselgruppen und nicht in Lagunen oder an Küstenriffen in 1 – 53 Metern Tiefe.
Ihre Hauptnahrung in der Natur sind die Ektoparasiten von Fischen.
Am besten sind sie im Riffaquarium zu pflegen. Sie können einzeln oder besser in Gruppen oder Paaren gehalten werden, wenn das Becken groß genug ist. Größere Fische wären auch sinnvoll, weil sie sich in der Natur ausschließlich von Parasiten ernähren, die sich in den Kiemen, den Flossen und der Haut von Fischen einnisten. Im Aquarium nehmen sie auch Ersatzfutter wie Artemia und kleinstes Frostfutter.
Die Zucht ist bereits mehrfach gelungen und wird inzwischen kommerziell betrieben.