Dieser sehr schöne Kaiserfisch ist einer der häufigsten Großkaiserfische im Verbreitungsgebiet. Ihn trifft man fast überall an, ob in geringen Tiefen von 1-2 m bis zu Tiefen von über 40 m oder in klaren Lagunen, seewärtigen Riffen, ja sogar in verschmutzteren Bereichen der Riffe.
Er ist recht leicht an der blauen Zeichnung zu erkennen. Erwachsene Fische sind mehr oder weniger hell-dunkelbraun, gelegentlich ins Orange abdriftend mit bläulichen, kurvenförmig verlaufenden Streifen auf den Flanken. Zwei ähnliche Streifen verlaufen horizontal über das Gesicht, wobei eienr durch das Auge verläuft. Ein blauer Ring (namensgebend) liegt seitlich über dem Kiemendeckel. Die Schwanzflosse ist hell, oft mit einem breiten, gelben Rand versehen.
Jungfische unterscheiden sich stark von den Adulten - wie man es bei vielen Großkaisern beobachten kann. Sie sind dunkelblau bis schwarz, mit weissblauen, leicht gekrümmten Querstreifen an den Flanken.
Erwachsene Tiere findet man oft als Paar zusammen, wo sie im Riff Unterschlupf in Höhlen suchen. Jungtiere findet man eher in sehr flachen Riffgebieten, wo kaum Korallen wachsen und die Algen auf den Steinen zum Beweiden einladen. So ist es denn auch mit der Ernährung: Jungtiere fressen Algen und darin lebende Wirbellose, Erwachsene Tiere sind spezialisiert auf Manteltiere (Tunicata) und Schwämme (Porifera), wobei aber immer noch ein kleienr Teil pflanzlicher Kost zu sich genommen wird.
Sie werden immer wieder importiert, vor allem aus Sri Lanka. Allerdings sind sie - wie alle Großkaiserfische - im Prinzip heikle Pfleglinge. Sollten sie ihre Nahrung schon auf Seescheiden und Schwämmme umgestellt haben, besteht kaum eine Möglichkeit, die Tiere gut einzugewöhnen, sie werden alles andere Futter meiden und sind nur von wirklich sehr erfahrenen Aquarianern durchzubringen.
Bei Jungtieren sieht es da anders aus, da sie ja noch teilweise Algen fressen. Hier gelingt die Umstellung auf Ersatznahrung wie Algen, Kleinkrebse, Frostfutter etc. wesentlich besser. Sind die Fische einmal eingewöhnt, halten sie es bei guter und abwechslungsreicher Fütterung, starker Abschäumung und entsprechender Vergesellschaftung in großen Becken jahrelang aus.
Die Fische sind nicht für ein Riffaquarium geeignet. Sie sollten mit großen Fischen mit einem biologisch ausgewogenem Besatz in einem schönen Fischbecken ab 1.000 l von sehr erfahrenen und sorgewilligen Aquarianern gepflegt werden - wenn man nicht besser ganz von der meist nicht artgerechten Pflege absehen sollte.