Wie der Name schon sagt: die langgestreckten Torpedobarsche haben goldgelbe, längliche Flecken im Vorderkörperbereich, der Körper ist cremefarben. Der Schwanzbereich ist stets dunkel mit weiß abgesetzten Rändern.
Einen schönen Bericht über Torpedobarsche von Joachim Frische kann man hier nachlesen.
In der Natur leben die Tiere meist paarweise im Gegensatz zu ihren Gattungsgenossen bereits in Tiefen ab 5 m in Fels- und Korallenriffen, wobei sandige Böden und Fleckriffe bevorzugt werden. Sie verstecken sich bei Gefahr schnell in ihren Höhlen, aus denen sie dann neugierig und wachsam hervorschauen.
Leider werden die schönen Tiere - da sehr schwer zu fangen - öfters mit Gift oder Betäubungsmittel behandelt, was sie zu sicheren Todeskandidaten im Aquarium macht. Der Druckausgleich am Fangort ist hier nicht so entscheidend, weil die Tiere auch in geringeren Tiefen gefangen werden können.
Es sind friedliche Zooplanktonfresser, die schnell aus ihren Höhlen herausschießen, um im Freiwasser Nahrung aufzunehmen. Auch im Aquarium nehmen sie nach einiger Zeit gierig das übliche, abwechslungsreich gebotetene Futter an.
Allerdings sind sie - wie viele andere Barsche auch - sehr gute Springer, so dass das Becken vollständig abgedeckt sein muss, um Verluste zu vermeiden.
Die Tiere sind nicht sehr oft im Handel, aber im Prinzip sehr gut für ein Riffbecken geeignet. Man sollte allerdings immer im Hinterkopf haben, dass sie eventuell mit nicht sachgemäßen Fangmethoden in den Handel gelangen. Deswegen sollte man die Tiere auf eventuelle Spuren schon beim Händler untersuchen und genauestens beobachten.