Pseudochromis dixurus ist einer von insgesamt derzeit etwa 57 Arten, welche die Gattung Pseudochromis präsentieren (Frische 2002). Es muß allerdings abgewartet werden, wie sich die Zahl der Arten aus der Gattung Pseudochromis künftig summieren wird, da Gill & Tanaka derzeit an einer Revision der Familie Pseudochromidae arbeiten (schriftl. Mittlg. Gill).
Pseudochromis dixurus gelangte über einen Rot Meer-Import nach Deutschland. Viele Vertreter aus der Gattung Pseudochromis leben dort als Endemiten. Der bis 9 cm lang werdende Pseudochromis dixurus (englischer Trivialname: Forktail dottyback) allerdings findet sich auch im westlichen Indik beheimatet. In Tiefen zwischen 5 und 60 Metern führt die Art eine eher versteckte Lebensweise und gelangt wohl auch deshalb nur sporadisch in den Fachhandel.
Die aquaristische Pflege gestaltet sich ähnlich allen Vertretern aus dieser Gattung. Die Nahrungsaufnahme erfolgt bereitwillig und es wird alles gefressen, was als solches erkennbar ist. Dies schließt die handelsüblichen Trockenfuttersorten ein. Wie alle Pseudochromiden handelt es sich bei Pseudochromis dixurus um einen protogynen Hermaphroditen der demersale Eier ablegt. Die Geschlechter sind phänotypisch nicht zu unterscheiden. Die Art ist nach eigenen Beobachtungen nicht so aggressiv wie beispielsweise Pseudochromis diadema. Diese Aussage sollte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass der Fisch keinem Streit aus dem Weg geht und Neuzugänge in der ersten Zeit immer wieder attackiert, bis diese das Revier von Pseudochromis dixurus respektieren.
Leider liegen bislang nur wenig Informationen zu dieser Art vor. Als Referenz sei Lieske & Myers (1994) alsauch Frische & Högerl (2003) genannt. Bislang unerklärlich bleibt die Farbdifferenz des abgebildeten Exemplars, die anfänglich der bekannten Farbkomposition entsprach.
Literatur:
Frische, J. 2002. Kleine Biester. Der Meerwasseraquarianer. 6(3), 40-43
Frische, J. & Högerl, F. 2002. Pseudochromis dixurus. Das Aquarium 36(10), 42
Lieske, E. & Myers, R. 1994. Collins Pocket Guide. Coral reef fishes. Indo-Pacific & Caribbean including the Red Sea.. Haper Collins Publishers, 400 p.