Die Seepferdchen gehören mit zu den kleinsten Seepferdchen überhaupt. Da sie nur selten im Handel zu sehen sind und in der Roten Liste auf vulnerable (VU) gesetzt wurden, sind sie auch wenig in deutschen Aquarien zu sehen.
In der Natur findet man sie von geringen Tiefen - etwa Gezeitentümpel - bis in maximal 3 m Tiefe. Dabei halten sie sich immer in Seegrasfeldern (meist Zostera) auf. Junge Seepferdchen sind eher pelagisch und leben an treibenden Seetangen, allerdings findet man auch ältere Seepferdchen dort.
Sie fressen - wie fast alle Seepferdchen - Zooplankton, vor allem Kleinkrebse und weniger benthische Wirbellose.
Sie sind ovovivipar, wobei das Weibchen die Eier in die Bruttasche des Männchens legt.
Ideal ist eine paarweise - in größeren Aquarien auch gruppenweise Pflege der Seepferdchen in einem eigens dafür eingerichteten Aquarium mit lebenden Steinen, Algen und anderen sessilen - nicht nesselnden - niederen Tieren. Zur Vergesellschaftung eignen sich Mitglieder der gleichen Tierordnung besonders gut.
Schwierig ist besonders die Eingewöhnung, sprich die Umstellung von lebenden auf totes Futter. Anfangs sollte man mit lebenden Artemien füttern und langsam auf das gängige, möglichst krebshaltige Frostfutter umsteigen. Auf keinen Fall sollte man dieSeepferdchen in einem Gesellschafts-Korallenriffbecken halten. In einem alteingerichtetem Becken jedoch finden sie immer wieder etwas Fressbares und können dort auch mit ruhigen Fischen (z.B. Mandarin, bodenlebende Grundeln) vergesellschaftet werden.