Die Seepferdchen sind öfter im Handel zu sehen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass viele Arten nicht H. kuda sind. Es soll etwa 10 Arten geben, die einander zum verwechseln ähnlich sind. Alle Arten sind als vulnerable (VU) eingestuft, so dass man ein CITES für den internationalen Handel ausgestellt bekommt.
In der Natur findet man sie von geringen Tiefen - etwa Gezeitentümpel - bis in über 20 m Tiefe. Dabei halten sie sich immer in der Nähe von Seegrasfeldern, aber auch in anderen Bereichen auf. Sie sind nicht allzu gesellig und werden öfter in der Natur als Paar gesehen, wobei die Weibchen jedoch eigene Reviere besitzen.
Sie fressen - wie fast alle Seepferdchen - Zooplankton, vor allem Kleinkrebse und weniger benthische Wirbellose.
Sie sind ovovivipar, wobei das Weibchen die Eier in die Bruttasche des Männchens legt.
Ideal ist die Pflege der Seepferdchen in einem eigens dafür eingerichteten Aquarium mit lebenden Steinen, Makro-Algen oder gar Seegras und anderen sessilen - nicht nesselnden - niederen Tieren. Zur Vergesellschaftung eignen sich Mitglieder der gleichen Tierordnung besonders gut.
Schwierig ist besonders die Eingewöhnung, sprich die Umstellung von lebenden auf totes Futter. Anfangs sollte man mit lebenden Artemien füttern und langsam auf das gängige, möglichst krebshaltige Frostfutter umsteigen. Auf keinen Fall sollte man dieSeepferdchen in einem Gesellschafts-Korallenriffbecken halten. In einem alteingerichtetem Becken jedoch finden sie immer wieder etwas Fressbares und können dort auch mit ruhigen Fischen (z.B. Mandarin, bodenlebende Grundeln) vergesellschaftet werden.