Die Fische sind gelb bis brau-grau marmoriert. Männchen und Weibchen sind an der unterschiedlichen Rückenflosse zu unterscheiden. Beim Weibchen ist sie in gestrecktem Zustand klein. Die Rückenflosse des Männchens ähnelt im gleichen Zustand einem aufgeklappten Fächer.
Erstaunlich ist die Farbzunahme des Kopfes beim Männchen im Erregungszustand. Das sonst übliche Graubraun weicht einem intensiven Blauviolett. Besonders ausgeprägt ist diese Färbung bei der Balz, die auch durch die Verfärbung des Kopfes eingeleitet wird.
Die Friedfertigkeit gegenüber Wirbellosen und Fischen zeichnet Synchiropus-Arten aus und macht sie somit zu beliebten Pfleglingen in Riffaquarien. Lediglich die Männchen sind untereinander aggressiv, was beim Erwerb unbedingt zu berücksichtigen ist. So ist es zweckmäßig, ein Männchen mit mehreren weiblichen Tieren zu pflegen. Männliche Tiere sind von den Weibchen dadurch zu unterscheiden, daß ihr erster Rückenflossenstrahl lang ausgezogen ist.
Die Aquarienpflege ist mit wenig Erfahrung recht einfach. Voraussetzung sind alteingefahrene Riffaquarien mit reichhaltigen Versteckmöglichkeiten und friedlichen Mitbewohnern. In solchen Aquarien sind Leierfische beständig auf der Suche nach Freßbarem.
Bei der Fütterung muß darauf geachtet werden, daß die Leierfische nicht zu kurz kommen, denn sie sind "wahre Genießer". Zugefüttert werden Rote Mückenlarven, Salinenkrebschen und Mysis, Futtersorten, die gerne zur Speiseplanerweiterung angenommen werden.
Ein allgemeiner Bericht über Leierfische im Riffaquarium von M. Schürmann & J. Frische ist ebenfalls im AquaNet vorhanden.