Ein kaum importierter Kardinalbarsch, weil sie nicht allzu farbenprächtig sind im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Familie.
Die Art kann leicht mit A. lineolata verwechselt werden. Der Unterschied liegt u.a. darin, dass die Querstreifung bei A. macroptera eher rötlich und bei A. lineolata eher gelblich ist, allerdings existieren auch verschiedene Farbschläge und viele Wissenschaftler gehen davaon aus, dass es die gleichen Arten sind. A. lineolata kommt zudem mehr westlich vor, die Verbreitungsgebiete sollen sich nicht überschneiden.
Wie dem auch sei, die Fische leben in Schwärmen von bis zu 100 Tieren in Riffgebieten, wobei sie eher dämmerings- und nachtaktiv sind. Sie sind Maulbrüter und daher im Aquarium potenziell gut nachzuzüchten. Leider sind sie sehr transportempfindlich und sauerstoffbedürftig.
Die Kardinalfische benötigen etwas Schwimmraum, aber auch Felsüberhänge zum Schutz. Das Licht ist entsprechend dem Fundort und der Art einzurichten. Sie fressen gerne Lebendfutter wie Mysis, nehmen als Ersatz aber auch tiefgefrorenes Muschel- und Fischfleisch sowie Rogen und Würmer. Idealerweise gibt man aber zur Dämmerung Plankton.
Sie sind recht friedfertig und können gut mit anderen Friedfischen vergesellschaftet werden. Eine kleine Gruppe sollte jedoch schon gehalten werden.
Einige Kardinalbarscharten sind schon erfolgreich in Aquarien nachgezüchtet worden. Die Tiere sind Maulbrüter, wobei meist das Männchen die Eier im Maul trägt. Die Befruchtung kann im Freiwasser oder auch im Inneren des Weibchens stattfinden. Nach der Eiabgabe werden diese sofort vom Männchen in das Maul genommen. Die Schlupfzeit dauert 10-29 Tage. Nach dem Aufzehren des Dottersacks ernähren sich die Jungfische von Plankton. Einige Jungtiere bestimmter Arten sind jedoch schon so groß, dass sie sogar Artemianauplien fressen können.
Die Larven dieses Art jedoch benötigen ausschließlich Kleinstfutter.