Die sehr schön gefärbten Lippfische gelangen selten in den Handel und sind prinzipiell gut im Aquarium zu pflegen.
In der Natur kommen sie im Verbreitungsgebiet in mittleren Tiefen eng assoziiert mit Korallenriffen vor. Die Hauptnahrung besteht aus Schnecken und anderen hartschaligen Wirbellosen und in geringen Mengen andere Wirbellose.
Dort leben sie in meist einzeln, seltener paarweise oder in kleinen Gruppen -> oftmals in Form eines Harems, wobei dem Männchen mehrere Weibchen in gestaffelter Rangfolge angehören. Auch hier könnte ein Geschlechtswechsel - wie es bei vielen Lippfischen üblich ist — den Verlust des Männchens schnell ersetzen.
Die Geschlechter können bei fast allen Arten der Gattung recht unterschiedlich gefärbt sein, auch die Jugendstadien weisen ein anderes Farbkleid auf. Gelegentlich findet man auch innerhalb der Art regional unterschiedlich verschiedene Farbmorphen - etwa mit mehr Grün - oder Rotanteil.
Es sind friedfertige Aquarienbewohner, die den lieben, langen Tag auf der Futtersuche sind. Sessile Wirbellose stehen aber nicht auf Ihrem Speiseplan, eher die mobilen, wobei Röhrenwürmer und Garnelen eine Ausnahme sein können. Dieses und die geringe Größe macht sie zu idealen Pfleglingen in einem Riffaquarium mit einem höheren Sandboden, weil sich die Fische bei Gefahr in diesem verstecken.
Siehe auch: Diamanten und Co. von J. Frische.