Diese häufige Art bleibt relativ klein, selten werden 20 cm erreicht.
Die Weibchen sind einfarbig braun-rötlich bis oliv mit weißen Tüpfeln, die Männchen haben einen braunen Rücken mit weißen Tüpfeln. Darunter liegt eine rötliche Linie, die auch unterbrochen sein kann. Die Seiten der Männchen sind bläulich mit schwarzen Flecken. Die Geschlechter lassen sich also sehr gut unterscheiden.
Im südlichen Indik schwimmen die Tiere meist paarweise.
Kofferfische benötigen sehr viel Schwimmraum sowie Versteckplätze. Sie sind allgemein friedfertig und können gut mit anderen Fischen vergesellschaftet werden.
Da wir ja kaum Schwämme und Tunicaten (in der Natur die Hauptnahrung) bieten können, sollte versucht werden, was die Tiere nehmen.
Muschel- und Fischfleisch, Schnecken, Enchyträen und Salinenkrebse sowie Tubifex werden nach einer Eingewöhnungsphase jedoch akzeptiert. Pflanzliche Zusatzkost und Vitamine sollten den Speiseplan ergänzen.
Durch den hohen Stoffumsatz ist natürlich eine gute Strömung und Filterung wichtig. Ältere Kofferfische können bei der Eingewöhnung Schwierigkeiten machen.
Sollte ein Fisch im Becken verenden, so kommt es durch das Ausscheiden eines starken Giftes sehr schnell zum Tode aller Beckeninsassen. So sind kranke Tiere gut zu beobachten und rechtzeitig zu isolieren.