Die Grundfarbe des kleinen Barsches ist weiß, mit drei dicken, schwarzen Querbinden. Die Lippen sind grau oder weiß, die Schwanzflosse ist durchsichtig, ebenso die Brustflossen. Die Bauch- und Rückenflossen können einen blauen Saum tragen.
Die sehr ähnliche Art D. melanurus unterscheidet sich hauptsächlich durch die dunkle Schwanzflosse. Leider überlappen sich die Verbreitungsgebiete und ich selbst habe schon mehrfach D. melanurus und D. aruanus in einer Geweihkoralle zusammen gesehen. Wahrscheinlich existieren auch Hybride der beiden Arten.
Die Barsche leben in geringen Tiefen von 1 – 20 Metern, angeblich immer in Gemeinschaft mit astförmig wachsenden Steinkorallen. Ich sah sie jedoch auch über Geröllfeldern und Weichkorallenbeständen ihre Runden ziehen. Sie sind sehr territorial und bewohnen Lagunen, Riffdächer und geschützte Buchten.
Die Fische fressen Zooplankton und Kleintiere, sind im Aquarium aber ohne Probleme an das gängige Ersatzfutter zu gewöhnen. Idealerweise ist das Aquarium gut strukturiert, mit vielen Versteckmöglichkeiten und astförmigen Korallen, so dass man mehrere Exemplare pflegen kann.
Dieser schöne Preußenfisch eignet sich ausgezeichnet für ein Riffbecken und wird auch sehr häufig importiert. Ein ausgezeichneter Anfängerfisch, der im Gegensatz zu manchen Gattungsgenossen nicht so aggressiv ist.
Im Aquarium laichen sie regelmäßig ab, die Aufzucht der nach 3-5 Tagen schlüpfenden, planktonischen, kaum mit dem Auge wahrnehmbaren Larven ist möglich, aber äußerst schwierig.