Mein Pärchen dieser Tanzgarnele gelangte von den Philippinen nach Deutschland. Sie ist farblich sehr ansprechend. Die Männchen fallen vor allem durch ihre langen, vergrößerten Scheren auf. Sie ähnelt der kleineren Cinetorhynchus hendersoni (Debelius 2000). Sie soll in kleinen Gruppen an senkrechten Wänden in der Nähe von Höhlen und tiefen Überhängen angetroffen werden (Debelius 2000).
Zu meinem Paar kann ich leider nur berichten, dass es sich um sehr scheue Zeitgenossen handelt, die ich lediglich nachts im Schein der Taschenlampe zu Gesicht bekomme. Da die Tiere hin und wieder zu sehen sind, kann ich davon ausgehen, dass sie Nahrung finden. Was? Das entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Da sich das Weibchen gleich nach dem Einsatz der Ablichtung auf Zelluloid entzogen hat, kann ich hier leider nur das Männchen präsentieren. Ob sie sich an Invertebraten zu schaffen machen, wie ihre Vettern aus der Gattung Rhynchocinetes kann ich nicht mit Sicherheit verneinen.
Vielleicht gelingt es in kleinen Aquarien von > 50 Litern diese Art auch Tagsüber zu beobachten. Mein Dank geht an Kathrin und Frank Obermüller, die mir das Garnelenpaar freundlicher Weise überlassen haben.
Literatur: Debelius, H. (2000). Krebsführer. Jahr-Verlag, Hamburg. 320 S.