Bislang Monotypische Gattung. Meine beiden Exemplare gelangten von den Philippinen nach Deutschland. Sie ist farblich unattraktiv. Kurz nach dem Einsatz ins Aquarium sprang eines der Tiere mit überraschender Wucht und Höhe aus dem Wasser; landete allerdings wieder im selbigen. Es ist daher dringend anzuraten, die Tiere in den ersten Stunden nicht aus den Augen zu lassen, oder noch besser: eine Abdeckung zu installieren, bis sich die Tiere beruhigt haben, was mehrere Tage dauert. Sie graben sie tagsüber in den Bodengrund oder hängen unter Überhängen. Hier sind sie sehr gut durch ihre unauffällige Musterung getarnt.
Nachts sind die Tiere aktiv und können sofort im Schein der Taschenlampe entdeckt werden. Es sind die funkelnden Augen, die sie verraten. Ich konnte die Tiere im diffusen Licht bei der Nahrungsaufnahme beobachten, die rein pflanzlich zu sein scheint. Auch Fadenalgen (Bryopsis spp.) scheinen sie zu konsumieren. Leider sprang eines der Tiere dann doch acht Tage später aus dem Aquarium. Offensichtlich war es die nächtliche Störung, die dazu verleitet hat.
Nach der ersten Häutung des verbliebenen Exemplars fehlt bedauerlicher Weise auch von diesem seit dem jede Spur. Die Beobachtung allerdings, dass Fadenalgen in den Speiseplan dieser Garnele gehören, ermuntert mich, diese Tiere nochmals zu pflegen – hoffentlich länger als über einen Zeitraum von 17 Tagen.
Mein Dank geht an Kathrin und Frank Obermüller, die mir das Garnelenpaar freundlicher Weise überlassen haben.
Literatur:
Debelius, H. (2000). Krebsführer. Jahr-Verlag, Hamburg. 320 S.