Procambarus llamasi lässt sich mit
einer Endgröße von 10 cm sehr gut in Aquarien ab 80 l halten. Er
stammt ursprünglich aus Nordamerika wo er in mexiko und Guatemala vorkommt.
Diese Krebse sind nur sehr selten im Handel zu finden und haben entsprechend hohe Preise.
Das Aquarium für ein Pärchen sollte mit vielen Versteckmöglichkeiten ausgestattet sein.
Die Verstecke müssen, wie in fast jedem Krebsaquarium, gegen Einstürze gesichert sein, falls die Krebse diese untergraben.
An die Wasserwerte stellen diese Krebse keine großen Anforderungen,
wichtig ist sauerstoffreiches, sauberes Wasser, aber man kann sie in
hartem oder weichen Wasser gleichermaßen pflegen.
Die Einrichtung kann nicht aus Pflanzen bestehen, da diese früher oder später gefressen, mindestens aber abgeschnitten werden.
Ernährt
man die Krebse mit viel Gemüse werden robuste Pflanzen häufig nicht so stark beschädigt.
Die Nahrung sollte außerdem aus Frost- und Trockenfutter bestehen. Zusätzlich kann Gemüse und sogar Nudeln gereicht werden.
Die Zucht ist bei einer Wassertemperatur von 22°C möglich. Die
Männchen besitzen stark behaarte Scheren. Weibchen zeigen nur wenige Haare auf den Scheren. Nach der Paarung tragen die
Weibchen 3 - 5 Wochen lang 20-40 Eier unter ihrem Schwanz.
Ein Pärchen dieser Krebstart kann sich durchaus 3-4-mal im Jahr vermehren.
P. llamasi sind recht friedlich, weshalb man ihn auch gut mit kleinen flinken Fischen und Garnelen vergesellschaften kann:
Die Krebse können in größeren Aquarien auch in Gruppen gehalten werden.
Auf keinen Fall darf man Procambarus mit australischen Krebsen
vergesellschaften. Nordamerikanische krebse können einen Virus in sich
tragen, der bei ihnen jedoch nicht ausbricht. Australische Krebse
erkranken dagegen IMMER an diesem Virus und gehen jämmerlich ein.