Die Grundfarbe dieses herrlichen Schwarmfisches ist hellgrün bis leicht blau bzw. türkis. Die Männchen sind zur Laichzeit gelb, ansonsten sind wie bei vielen Korallenfischen keine Geschlechtsunterschiede erkennbar. Die ähnliche Art C. atripectoralis besitzt als Unterscheidungsmerkmal einen schwarzen Fleck an der Brustflossenbasis.
Der schöne Schwarmfisch ist sehr häufig in den Händlerbecken und Importlisten zu finden. Leider ist er als Planktonfresser nicht ganz so hervorragend für die Riffaquaristik geeignet, wie es den Anschein hat. Zum Einen verhält er sich im Aquarium als erwachsener Fisch oft anders, als in der Natur, d.h.: er neigt zu Paarbildung, Revierabgrenzung und Aggressivität - das kann, muss aber nicht auftreten.
Die Tiere leben im Verbreitungsgebiet in geringen Tiefen von 1 – 12 Metern. Sie gehören sicherlich zu den häufigsten Fischen am Riff, Schwärme von mehreren tausend Individuen sind keine Seltenheit. Sie leben nicht ganz so versteckt zwischen den Zweigen von Acropora-Steinkorallen und seltener in den Ritzen und Höhlen der Riffe wie ihre karibischen Verwandten – die blauen Schwalbenschwänzchen. Die Jungfische des grünen Schwalbenschwänzchens sind wesentlich mehr an die Koralle gebunden, als die adulten Tiere, die sich auch mal mehrere Meter aus der Koralle heraus trauen.
Die Tiere laichen auch häufiger im Aquarium ab, wobei das Männchen eine Nest für mehrere Weibchen bereit stellt. Das Männchen bewacht auch das Nest und fächelt den befruchteten Eiern mit der Schwanzflosse frisches, sauerstoffreiches Wasser zu und es entfernt die verpilzten, unbefruchteten Eier. Die Jungtiere sind mit einer Größe von weniger als zwei mm so kleine, dass man sie kaum erkennen kann. Die Aufzucht ist zwar schon gelungen, aber mehr als schwierig.
Das eigentliche Problem ist die Fütterung der Tiere.
Sie sind Phytoplanktonfresser und benötigen einen konstanten Strom von Kleinstpartikeln vorwiegend pflanzlicher Natur. Nur wer dies sicherstellen kann, sollte eine kleine Gruppe dieser Tiere in einem dafür hervorragend passenden Steinkorallenbecken mit Acropora-Arten halten.
Andere Beobachtungen besagen jedoch, dass diese Fische im Aquarium Allesfresser sind und sich über jegliches angebotene Futter hermachen und somit recht einfach zu halten sind. Der geneigte Aquarianer mag sich sein Bild selbst machen und entscheiden, ob er die Tiere über Jahre hinweg erfolgreich pflegen kann.