Chaetodontoplus septentrionalis hat sich in meinem Riffaquarium als schwieriger Pflegling erwiesen. Er neigt zu ektoparistärem Befall, der sich vor allem auf die Kiemen ausweitet.
Zupfte Anfangs an Xenien, ließ dieses Verhalten aber bald bleiben. Die Tiere gehen bereitwillig an Ersatznahrung, die anfangs reichlich gegeben werden muss, sonst magern die Fische schnell ab. Eine Vergesellschaftung von zwei Exemplaren stellte keine Problem dar; die Tiere fochten kurz die Rangordnung aus und akzeptierten einander. Gegenüber anderen Fischen friedfertig; im Gegenteil bei dominanten Fischen im Aquarium zieht sich der Blaustreifen-Kaiserfisch zurück.
Schneidewind (1999) gibt das Biotop mit felsigen Küsten- und Korallenriffen, wo die Fische als Einzelgänger leben. Die Art gelangt nur selten in den Fachhandel.
Literatur:
Schneidewind, F. (1999): Kaiserfische. Tetra-Verlag, Berlin. 264 S.