Die Grundfarbe dieses seit langem in der Meerwasser-Aquaristik bekannten Fisches ist weiß, schräge, dunkle Querbinden zeichnen den Körper, der hintere Teil ist gelb. Bei jugendlichen Fischen ist der Augenstreifen durch das Auge so prominent, dass er es ganz verdeckt. Das Scheinauge auf der hinteren Körperhälfte tritt stattdessen prominenter hervor. Je älter die Tiere werden, desto länger ist zudem das Fähnchen, das aus dem hinteren Bereich der Rückenflosse gebildet wird.
Man sieht sie in geringen Wassertiefen von 1 - 35 Metern. Dort sind sie meist vereinzelt oder als Paar auftretend. Sehr selten sieht man sie in größeren Ansammlungen über einen weiten Bereich gestreut auf der Futtersuche. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Korallenriffe, aber auch Fels- und Fleckriffe.
Die Rotmeerart trägt keinen Augenfleck auf der zweiten Rückenflosse, die im Indopazifik vorkommende Art jedoch schon. Allerdings wurden beide Unterarten schon sehr häufig im Roten Meer und im persischen Golf zusammen gesehen, so dass die Frage immer noch ungeklärt ist, ob es sich überhaupt um Unterarten handelt.
Die Tiere fressen Polypen von Korallen, Krustenanemonen, Würmer, Tentakelkronen von Röhrenwürmern, Aufwuchs und Algen.
Sie sind gut haltbar im Aquarium, allerdings kaum für ein Korallenbecken geeignet, da sie sich gerne an Anemonen und Korallen sowie Würmern vergreifen. Man sollte sie am besten in einem Fischbecken mit anderen Falterfischen vergesellschaften. Gelbe Fische greifen sie gelegentlich an, aber sobald die Hackordnung hergestellt ist, erweisen sich die schwimfreudigen Fische als einigermaßen friedliche Beckengenossen.