Die Seepferdchen sind nur selten im Handel zu sehen, allerdings - obwohl nur eingeschränkt verbreitet - sind sie nicht in der Roten Liste auf vulnerable (VU) gesetzt worden. Aberf da sie aus Australien stammen,, sind sie wenig in deutschen Aquarien zu sehen.
In der Natur findet man sie von geringen Tiefen - etwa Gezeitentümpel - bis in über 20 m Tiefe. Dabei halten sie sich immer in der Nähe von Seegrasfeldern auf. Sie sind nicht allzu gesellig und werden öfter in der Natur als Paar oder Gruppe gesehen, wobei die Weibchen jedoch eigene Reviere besitzen.
Sie fressen - wie fast alle Seepferdchen - Zooplankton, vor allem Kleinkrebse und weniger benthische Wirbellose.
Sie sind ovovivipar, wobei das Weibchen die Eier in die Bruttasche des Männchens legt.
Ideal ist die Pflege der Seepferdchen in einem eigens dafür eingerichteten Aquarium mit lebenden Steinen, Makro-Algen oder gar Seegras und anderen sessilen - nicht nesselnden - niederen Tieren. Zur Vergesellschaftung eignen sich Mitglieder der gleichen Tierordnung besonders gut.
Schwierig ist besonders die Eingewöhnung, sprich die Umstellung von lebenden auf totes Futter. Anfangs sollte man mit lebenden Artemien füttern und langsam auf das gängige, möglichst krebshaltige Frostfutter umsteigen. Auf keinen Fall sollte man dieSeepferdchen in einem Gesellschafts-Korallenriffbecken halten. In einem alteingerichtetem Becken jedoch finden sie immer wieder etwas Fressbares und können dort auch mit ruhigen Fischen (z.B. Mandarin) vergesellschaftet werden.