Die gebänderte oder Zebra-Seenadel ist in der Meerwasser-Aquaristik seit langem bekannt und auch immer wieder im Handel.
In der Natur leben sie ab 5 m Tiefe (bis über 50 m), meist versteckt zwischen den Felsen der Korallenriffe.
Wie bei fast allen Seenadeln legt das Weibchen die Eier beim Männchen ab. Die Tiere haben unter der hinteren Körperunterseite einen Brutbeutel, wo die Eier aufbewahrt werden. Die Tiere sind also ovovivipar.
In der Natur fressen sie lebendes Kleinfutter, vor allem Krebse und deren Larven.
Ideal ist eine paarweise Pflege der schönen Seenadeln in einem eigens dafür eingerichteten Aquarium mit lebenden Steinen, Algen und anderen sessilen niederen Tieren. Zur Vergesellschaftung eignen sich Mitglieder der gleichen Tierordnung besonders gut.
Schwierig ist besonders die Eingewöhnung, sprich die Umstellung von lebenden auf totes Futter. Anfangs sollte man mit lebenden Artemien füttern und langsam auf das gängige, möglichst krebshaltiges Frostfutter umsteigen. Gelegentlich neigen die Tiere auch zu Infektionen und anderen Krankheiten. Auf keinen Fall sollte man die schönen Nadeln in einem Gesellschafts-Korallenriffbecken halten, weil man sie dort kaum zu Gesicht bekommt und deren Fütterung kaum überwachen kann. In einem alteingerichtetem Becken jedoch finden sie immer wieder etwas Fressbares und können dort auch mit ruhigen Fischen (z.B. Mandarin) vergesellschaftet werden.