Dieser kleine Schwalbenschwanz gelangt nur sehr selten in den Handel, weil die Kapverden nicht gerade die größten Fischexporteure für den ostatlantischen Aquarienhandel darstellen.
Die Riffbarsche leben - wie viele andere Chromis-Arten - stets in kleinen Gruppen und Verbänden zusammen.
Dabei kommen sie in Tiefen von 2-50 Metern eng an Korallen oder Felsspalten gebunden vor. Seltener kann man auch größere Schwärme sehen, die sich aber in viele Kleingruppen unterteilen.
Die Riffbarsche sind prinzipiell gut für ein Korallenriffbecken geeignet, wenn die Ernährung sichergestellt werden kann. Ideal wäre natürlich ein schönes Ostatlantikbecken - aber wer hat das schon?
Prinzipiell sollte man eine kleine Gruppe, aus der sich schnell ein dominierendes Männchen heraus kristallisiert, in einem Riffbecken halten. Eine kontinuierliche oder zumindest sehr häufige Fütterung mit flutendem Futter ist nötig, um das langfristige Wohlbefinden der Fische zu sichern. Das wirft natürlich auch wieder Probleme mit der Wasserqualität auf, da durch die vielfache Fütterung die Nitrat- und Phosphatwerte auf eine für Steinkorallen langfristig unverträgliche Marke springen, sofern keine adäquate Filterung und Abschäumung betrieben wird.
Die Riffbarsche sind friedlich und vertragen sich mit allen anderen Beckeninsassen. Viele Erfahrungen liegen jedoch noch nicht vor.