Arten aus der Gattung Alveopora lassen sich von Arten aus der Gattung Goniopora dadurch unterscheiden, dass sie 12 statt 24 Tentakel tragen.
Charakteristisch für Alveopora gigas sind die stumpf endenden Polypen der Kolonie. Die Koralliten haben dünne, stark perforierte Wände die untereinander mit Stäbchen und Stacheln verbunden sind. Die Polypen können mehr als 10 cm lang werden und bis zu 20 mm im Durchmesser erreichen. Die Mundscheibe und die Tentakelenden sind weiß, der restliche Polyp ist braun oder grünlich braun.
Bei Alveopora gigas handelt es sich um die größte Art innerhalb ihrer Gattung Alveopora. Alveopora allingi zeigt einen ähnlichen Aufbau in der Skelettstruktur und Alveopora catalai hat in der Form ähnliche Polypen. Der natürliche Lebensraum ist meist von trübem Wasser umgeben. Im Aquarium macht die Art dann Probleme, wenn stärker nesselnde Korallen in näherer Umgebung siedeln. So wurden Teile dieser Art von Xenien überwachsen und durch eine benachbarte Goniopora stokesi stark vernesselt. Sind erst einmal Algen auf dem Kalkskelett angesiedelt, ist die Art nur schwer zu retten. Die Strömung sollte mäßig, zeitweilig stark sein, das Licht hell. Eine Fütterung mit Kleinstpartikeln brachte keinen nennenswerten Wachstums- oder Haltungserfolg, was jedoch nicht überbewertet werden sollte, denn es wurde nur ein Exemplar über insgesamt acht Monate gepflegt.
Nichtsdestotrotz ließe sich die Art über Fragmentbildung vermehren.
Literatur:
Veron, J. E. N. (2000): Corals of the World, Vol. 3. Australian Institute of Marine Science and CCR Qld Pty Ltd. 490 S.