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Amphiprion latezonatus - WAITE, 1900

Foto: Joachim Frische

Beschreibung und weitere Informationen

Dieser Anemonenfisch gelangt nur selten in den Fachhandel, da sein Verbreitungsgebiet nicht sonderlich groß ist. Wie alle Anemonenfische zeigt sich auch diese Art als proterandrischer Hermaphrodit (Folgezwitter: erst ein Geschlecht, dann in Folge unter Umständen das andere Geschlecht). Das kleinere Tier ist stets männlichen Geschlechtes, wenn zwei Amphiprion latezonatus die Anemone bewohnen.
Im Aquarium nehmen diese Anemonenfische auch Symbioseanemonen aus der Gattung Stichodactyla an. Es fällt allerdings auf, dass die Nesselgifte der Schleimhaut der Fische mehr zusetzen. Immer wieder konnte ich beobachten, dass die Tiere phasenweise eine graue Haut bildeten und ein leichter Cryptocarion-Befall auf den Augen sichtbar wurde. Ein Zustand der etwa 2 bis 3 Tage anhielt und dann wieder verschwand. In dieser Zeit fraßen die Fische nicht. Diese Auffälligkeit wiederholte sich etwa alle 6 bis 8 Wochen.
Die Farbe der Breitband-Anemonenfische entwickelte nicht den Glanz wie sonst bei den schwarzen Farben anderer Amphiprion üblich.
Es ist nach meinem Dafürhalten sinnvoll Amphiprion latezonatus mit Heteractis crispa (natürliche Symbioseanemone) zu pflegen.

Im übrigen eignen sich die Fische gut für ein Riffaquarium, da sie unproblematisch in der Nahrungsaufnahme sind und in Gemeinschaft mit einem Symbiosepartner gepflegt, relativ unempfindlich gegenüber Hautparasiten sind. Wie bei allen Amphiprion nimmt während der Bewachung des Geleges die Aggressivität gegenüber anderen Aquarieninsassen etwas zu.

Das Problem bei der Pflege von Amphiprion latezonatus findet sich im Symbiosepartner wieder, welcher nicht uneingeschränkt für die gemeinschaftliche Pflege mit Korallen zu empfehlen ist. Auch die recht standorttreuen Stichodactyla-Arten sind nicht unbedingt für die Pflege im Riffaquarium geeignet, wie auch der Beitrag die „Killer-Elite“ (FRISCHE 2004) auf der Homepage von Aquanet belegt.

Literatur:

FAUTIN, D. G. & G. R. ALLEN. (1994): Anemonenfische und ihre Wirte. Tetra Verlag, Melle, 168 S.
FRISCHE, J. (2004): Die „Killer-Elite“. Homepage Aquanet: http://www.aquanet.de

Autor: 

Joachim Frische


Datum: 1/13/2004

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Weitere Informationen

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Meerwasser Fische


Deutscher Name:
Breitband-Anemonenfisch

Familie:
Pomacentridae, Riffbarsche, Demoisellen

Verbreitung: Lord-Howe-Insel vor Ostaustralien. Außerdem die Riffe vor dem Festland and der Grenze zwischen Queensland und Neusüdwales.

Größe: 14 cm

Aquariengröße: 400 l

Vergesellschaftung mit Korallen:
 Eingeschränkt


Vergesellschaftung Wirbellose:
 Sehr gut

Vermehrung: Versteckbrüter

Synonym(e): 

Wasserregion:  unten

Ernährungsweise: Allesfresser

Zucht: schwierig

Schwierigkeit: für Anfänger geeignet

 4521 Aufrufe seit dem 25.05.2004

Weitere Informationen:

Pomacentridae
Perciformes
Actinopterygii
Chordata
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