Dieser häufig importierte und seit langem in der Meerwasseraquaristik - oft auch heute noch als Lo vulpinus bezeichnete - bekannte und sehr schöne Fisch ist leider für ein Korallenriffbecken nur bedingt geeignet.
Der Fisch trägt eine charakteristische Kopfzeichnung von schokoladenbraunen Bändern auf weißem Grund. Die letzten beiden Drittel des Körpers sind gelb, seltener ins orange übergehend. Ein brauner Fleck am Hinterleib unter den Weichstrahlen der Rückenflosse ist sehr prominent. Die Art Siganus unimaculatus - die einen großen Fleck an den Flanken trägt - scheint eine Unterart von S. vulpinus zu sein; der Status ist jedoch noch unklar. Zudem existieren mehrere Farbmorphen, so dass die Zuordnung nicht immer einfach ist.
Sie leben in korallenreichen Gebieten, Lagunen und Außenriffen in Tiefen von 1 – 40 Metern. Man sieht sie einzeln oder als Paar, im Jugendstadium gelegentlich in Gruppen oder größeren Schulen an Geweihkorallen, die aber meist abgestorben und von Algen überwachsen sind, die sie dann abweiden. Ältere Tiere fressen auch Krebstiere, Aufwuchs und Plankton.
Im Aquarium sollte ein großzügiger Schwimmraum geboten werden, da sie eifrige Schwimmer sind.
Manchmal werden sie etwas territorial und schlagen sich mit anderen gelbfarbigen Fischen herum, was aber in einem gut strukturierten Becken durch die vielen Versteckmöglichkeiten meist ohne größere Verletzungen ab geht. Ideal wäre es, ein Pärchen zu halten. Am leichtesten ist die Eingewöhnung, wenn junge Tiere eingebracht werden.
Sie benötigen unbedingt Algen und pflanzliche Kost, die ihnen reichlich geboten werden sollte. Gelegentlich vergreifen sie sich an kleineren Krebstieren. Ideale Partner sind größere Fische oder Fische, die ihnen den Schwimmraum nicht streitig machen.
Vorsicht! Die Stacheln der Rücken- und Afterflosse sind mit Giftdrüsen versehen.