Dieser schöne Kardinalbarsch ist seit langem in der Meerwasseraquaristik bekannt und ist immer wieder in den Händlerbecken zu sehen. Der Kopf der Fische ist gelblich, die Körperform gedrungen, die Flossen lang ausgezogen, während ein schwarzes Querband sich über den ersten Teil der Rückenflosse bis zur Bauchflosse zieht. Die Augen sind rot umrandet, der Hinterleib mit roten bis braunen Punkten gesprenkelt.
In der Natur leben die Fische in geringer Tiefe von 1-14 Metern in losen Gruppen, immer eng assoziiert mit Korallen, unter oder an denen sie sich tagsüber verstecken. Bevorzugt sieht man sie in geschützten Lagunen und Buchten an den Korallen Porites nigrescens und Porites cylindrica.
Sie sind nacht- und dämmerungsaktiv, wobei sie sich immer dicht über dem Boden bewegen, um kleine, dort lebende Wirbellose, vor allem Krebse zu suchen.
Im Aquarium ist dieser interessante und schöne Fisch ausgesprochen gut zu halten. Am besten setzt man eine kleine Gruppe ein, die in der Regel auch untereinander friedlich ist. Sie ändern ihr Verhalten im Aquarium und werden mehr und mehr tagaktiv (zumindest zur Futtergabe), wobei aber idealerweise zur Dämmerung und in den frühen Morgenstunden gefüttert werden sollte.
Die Zucht der Maulbrüter ist verhältnismäßig einfach. Das Männchen trägt die Eier im Maul, die schlüpfenden Larven sind bereits 3 mm groß und können mit Rädertierchen großgezogen werden. Allerdings sind diese sehr transportempfindlich, so dass sich eine Zucht in einem Artenaquarium abspielen sollte. Ein gut eingespieltes Pärchen laicht bei entsprechend guten Bedingungen regelmäßig mehrmals im Monat ab.
Die friedfertigen Fische lassen alle anderen Beckeninsassen in Ruhe und akzeptieren eigentlich problemlos die gängigen Frostfuttersorten. Die Eingewöhnung ist relativ leicht, ein harter Anfängerfisch.