Diese Demoiselle zählt zu den etwas empfindlicheren Vertretern. Es ist hervorzuheben, dass ein allgemein guter Vitalzustand beim Erwerb von Vorteil ist, da diese Riffbarsche in einem minderen Gesundheitszustand eher zu Infekten neigen, die nur langsam abklingen. Bei der Nahrungsaufnahme macht die Art wenig Probleme. Es wird alles dargereichte Futter akzeptiert und selbst Trockenfutter wird nicht verschmäht.
Wie bereits erwähnt sind geschwächte Exemplare gegenüber Infekten empfänglich, die hin und wieder sogar den Verlust nach sich ziehen können. Vitale und gut genährte Exemplare allerdings sind robust und der Aquarianer muß sich nicht sorgen.
Wie bei allen Demoisellen kommt es bei ähnlich gefärbten Korallenfischen mit annähernd gleicher Größe zu Problemen. Zu ähnlich sind die Lebensweisen, als dass es sich die Fischlein leisten könnten, einen vermeintlichen Konkurrenten zu tolerieren. Sind die anderen Fische jedoch unterschiedlich gefärbt, werden sie von Chrysiptera starcki nur wenig beachtet.
Eine Gruppe dieser Art ist nur im Jugendstadium zu pflegen, da mit einsetzender Geschlechtsreife eine Paarbildung angestrebt wird.
Ein eher scheuer Vertreter, der sich sehr gern in der Nähe seines Schlupfwinkels aufhält und diesen nur ungern verläßt.
Sind die Wasserwerte in Ordnung und ist das allgemeine Wohlbefinden von Chrysiptera starcki gut, finden wir hier eine interessante Demoiselle, die nicht so ruppig ist, wie viele Gattungsgenossen - ich würde sie sogar als sensibel bezeichnen wollen, was bei der Vergesellschaftung mit anderen Riffbarschen zu berücksichtigen ist.
Literatur:
Frische, J. & Finck, H. (2004): Mini-Atlas Meerestiere. Bede-Verlag, Ruhmannsfelden.