Eines der Highlights der neueren Aquaristik, da ausgesprochen leicht zu züchten, was aber nicht heissen soll, das es so einfach wie mit den Süßwasserfischen geht..
Die Tiere leben in der Natur nur in einem recht begrenzten Umfeld an Korallenriffen, vornehmlich auch in Seegraswiesen, aber auch an der Anlegestelle der Fähre in Gruppen zusammen. Im Aquarium müssen aber auf jeden Fall genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden sein, da sich die Fische sonst arg jagen.
Wie die meisten Kardinalbarsche sind sie eher nacht- bis dämmerungsaktiv, im Aquarium stellen sie ihren Rhythmus gelegentlich um, sind also während des Tages ein wenig aktiver, obwohl sie immer noch in der Dämmerung und in der Nacht ihre Hauptaktivitätszeit haben. Dementsprechend benötigen sie auch nicht so hohe Beleuchtung, aber sauberes und gut gefiltertes Wasser.
Sie fressen kleine Krebstiere, Eier, Plankton, und benthische Invertebraten. Meist ernähren sie sich des Nachts. Im Aquarium akzeptieren sie auch Ersatzfutter. Idealerweise füttert man in den späten Abendstunden und früh am Morgen.
Das maulbrütende Männchen sorgt für die sehr große, aber zahlenmäßig kleine Brut, die nach dem Schlupf immer in die Stacheln von Diadem-Seeigeln (Diadema setosum) gespuckt werden. Man sieht in Banggai oder auch im Aquarium 2 - 60 Jungtiere, die sich um den Seeigel scharen, um vom Schutz der Stacheln zu profitieren. Sie ziehen sich bei Bedrohung sofort dahin zurück. Die Jungfische nehmen bereits frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien an. In der Natur halten sich die Jungtiere auch in Anemonen auf.