Diese Fische fallen besonders durch ihre ungewöhnliche Schwimmweise auf. Sie schwimmen mit dem Kopf nach unten.
In dieser Haltung können sie sich zum Beispiel zwischen die Stacheln von Seeigeln stellen und sind so für ihre Fressfeinde nicht mehr zu erbeuten.
Nur auf der Suche nach Fressbarem ändern sie ihre Schwimmlage und bewegen sich horizontal vorwärts.
Der Rasiermesserfisch sollte man besten in einem kleine Trupp
gehalten werden. Da sie recht ruhige Tiere sind, die auch beim Fressen keine Hektik zeigen, sollten sie nur mit anderen ruhigen Fischen gehalten werden oder besser in einem Artbecken.
In der Natur sieht man sie häufig in größeren Gruppen.
Sie benötigen ruhiges, klares Wasser. Lebende Steine, möglichst senkrechte Steine und Caulerpas
sind eine geeignete Einrichtung. Sie verstecken sich auch gerne zwischen den Armen von Astkorallen
oder in den Stacheln von Seeigeln.
Neben Salinenkrebsen und Mysis wird auch feines
Frostfutter wie Weiße Mückenlarven, zerkleinertes Muschel- und Garnelenfleisch empfohlen. In der Natur werden
Plankton und kleine Wirbellose gefressen.