Diese Koralle ist sehr häufig im Handel, weil sie eine Vielfalt von Farben zeigt, die unter Umständen auch irisierend wirken können. Die Art ist monotypisch innerhalb der Gattung.
In der Natur kommt die Koralle sowohl in Falchwasserbereichen, als auch in größeren Tiefen vor. Sie lebt solitär auf Sand- oder Schlickböden und ist in der Lage, ihr Polypengewebe mit Wasser dick aufzupumpen.
Die Färbung ist anhängig vom Lichteintrag am natürlichen Standort: Braune bis grüne Farbvarianten stehen im hellen Sonnenlicht, rote Farbvarianten stammen eher aus tieferen Wasserschichten oder wurden von Überhängen oder anderen Korallen abgedeckt. Dem sollte man natürlich auch im Aquarium bei der Platzierung Rechnung tragen.
Die Koralle erweist sich im Aquarium als recht gut haltbar, am besten in einem nährstoffarmen Steinkroallenbecken, obwohl sie auch etwas größere Schadstoffkonzentrationen verträgt. Wichtig ist die Zugabe von Jod, die das Ausbleichen des Gewebes verhindert. Die Koralle nimmt zudem organische Stoffe auf, die sie aus dem Wasser extrahiert. Des Nachts werden die Fangarme ausgestreckt und eine gelegentliche Fütterung mit kleinen Stückchen von Frostfutter (Garnelen, Krebse, Muschelfleisch, Plankton u.ä.) hat sich als sehr vorteilhaft für die Gesundheit des Tieres erwiesen.
Im Aquarium pflanzt sie sich asexuell durch Abspaltung von der Mutterkolonie fort. Das Wachstum der Koralle ist recht langsam.