Dieser Doktorfisch, auch Segelseebader genannt ist zitronengelb gefärbt. Die Tiere leben einzeln, paarweise oder in Gruppen in dichten Korallenbeständen. Sie fressen Algen und den darin enthaltenen Aufwuchs, im Aquarium auch das gängige Ersatzfutter, sogar Trockenfutter, wobei man aber immer an Pflanzenkost wie nitratfreien Salat, Trockenalgen, Löwenzahn oder gar Bananen denken sollte. Eine Vitaminisierung der Kost sollte zudem mindestens 1-2 mal in der Woche durchgeführt werden. Als Algenvertilger spielen sie in jedem Riffaquarium eine der entscheidenden Rollen bei der ausgewogenen Besetzung des Beckens. Die Seebader können als Gruppe in größere Becken eingesetzt werden. Dabei sollte man die Tiere immer gleichzeitig einsetzen. Die Art ist recht verträglich und sehr haltbar. Im Prinzip also ein guter Anfängerfisch.
In größeren Aquarien - entscheidend ist hier die Wassertiefe, die über einen Meter betragen hat - laichen die Tiere sogar ab. Entweder als Paar oder als Gruppe, wobei territoriale Männchen sich entsprechend hervor tun. Nach E. Thaler kann man die Stimmung der Tiere am Auge ablesen. Ist der Körper hell und das Auge dunkel, so liegt eine aggressive Stimmung vor; bei dunklem Auge ist die Art friedlich. Sie vertragen sich meist gut mit anderen Beckeninsassen, haben jedoch so ihre Schwierigkeiten, wenn nachträglich gleichgroße und ähnlichfarbene Fische eingesetzt werden, die sie mit lateralen Drohgebärden, Aufstellen der Flossen und ausgefahrenem Dorn rüde über längere Zeit (Tage) verfolgen, um ihre Stellung in der Beckenhierarchie zu klären. Besonders aggressiv verhalten sie sich m.E. gegenüber bestimmten Falterfischen, wenn diese nach ihnen in das Becken gesetzt werden. In der Regel bleiben sie jedoch friedlich und selbst diese Kämpfe gingen bei mir immer ohne irgendwelche Verluste vonstatten.
Beim Kauf der Tiere sollte man unbedingt darauf achten, dass die Tiere keine Einbuchtung hinter den Kiemen haben (Darmparasiten) und der Bauch nicht eingefallen ist. Solche Tiere sind nur sehr schwer durchzubringen.