Ptereleotris hannae gehört zu jenen Pfeilgrundeln, die nur selten in den deutschen Fachhandel gelangen. Die hier gezeigten Exemplare stammen von den Philippinen und sind in der Verkaufsanlage von Teichmann-Aquaristik, Gerchsheim bei Würzburg entstanden.
In der Natur leben sie auf Kies- und Sandböden in Tiefen zwischen 3 und 50 Metern. Ihre Behausungen teilen sie mitunter mit Knallkrebsen, obwohl beide Tiergruppen keine Symbiose eingehen.
Es handelt sich um scheue Fische, die paarweise eine Behausung bewohnen. Nach Baensch und Debelius (1997) können die Tiere im Aquarium zu mehreren Exemplaren vergesellschaftet werden. Die Geschlechter sind farblich nicht zu unterscheiden. Dies schließt Jung- und Alttiere mit ein.
Da Ptereleotris hannae Höhlen gräbt, ist das Aquarium so zu gestalten, dass ein hoher Bodengrund diesem Verhalten nachkommt. Von Vorteil ist es, wenn die Grundeln sich unter Steinen eingraben können.
Bei Teichmann-Aquaristik bereitete die Ernährung dieser Grundeln keine Probleme, da bereitwillig alle tierische Nahrung akzeptiert wurde, die als Frostfutter gelagert, gereicht wurde.
Da es sich um sehr schreckhafte Fische handelt, ist es von großer Wichtigkeit das Aquarium lückenlos abzudecken, da andernfalls die Fische über kurz oder lang aus dem Aquarium springen.
Literatur:
Baensch, H. A. & Debelius, H. 1997. Meerwasser-Atlas Band 1. Melle Verlag. 1218 S.
Autor: Joachim Frische (Red.: Lutz Gohr)