Dieser Doktorfisch wird - obwohl so nahe an Europa - doch kaum in unseren Aquarien gepflegt. Das liegt daran, dass aus der tropischen, ostatlantischen Region auch kaum Tiere importiert werden, obwohl es dort einige mehr oderweniger nur regional verbreitete Arten gibt.
Der Doktorfisch zeichnet sich durch den hellgelben bis orangen Fleck an der Schwanzwurzel um das Skalpell herum aus. Die Tiere leben in 5 - 200 m Tiefe, aber oft auch in Lagunen und an Flussmündungen. Sie sind sowohl über Felsen, als auch in korallenreicheren Gebieten anzutreffen.
Die Tiere trifft man immer wieder im Verbreitungsgebiet an. In der Regel sieht man kleinere Gruppen von 6-20 Exemplaren, seltener die großen Schwärme, die mehrere hundert Tiere beinhalten können. NAchts sieht man die Fische eher einzeln bzw. versteckt in Felsspalten. Die Fische ernähren sich von Zoo- und Phytoplankton, Algen und Detritus.
In einem geräumigen Aquarium sollte eine Pflege als Paar versucht werden. Die Fische lieben eine sehr starke Ströumung und benötigen viel Schwimmraum. Eine Umstellung der Ernährung sollte bei abwechslungsreicher Fütterung kein Problem sein.