Diese Anemone ist nicht in größeren Ansammlungen im Riff anzutreffen, sondern eher im Sandbereich.
Das Mundfeld ist gewellt, die Tentakel sind recht kurz und am Rande sehr dicht zusammen stehend, die Färbung dieser Anemone fast immer grün bis braungrün.
Um die Mundscheibe herum lassen sich meist Radialstreifen von Tentakeln, die nicht so dicht zusammen stehen, beobachten. Die Anemone nesselt recht stark. Sie beherbergt zudem Zooxanthellen, die für einen Teil der Ernährung sorgen.
In der Natur ist sie mit A. sebae, A. clarkii und Dascyllus trimaculatus sowie mit Partnergarnelen vergesellschaftet.
In der Natur hat sie ihren Fuß in den feinen Untergrund eingebettet, wobei sie sich bei drohender Gefahr vollständig in diesen zurückziehen kann. Nachteilig für den Fisch, der, allein gelassen, in einer Sandkuhle zurück bleibt.
Die Anemone ist an einer stark gefalteten Mundöffnung zu erkennen. Die Tentakel wirken an ihrer Spitze blasig. Sie sitzen einem kleinen Stiel auf. Stark- und zart wirkende Tentakel wechseln sich in Radien zum Mund hin ab.
Wichtig für die Pflege ist ein sehr tiefer Sandgrund, der mindestens 15 cm betragen sollte. Dort ist sie dann direkt an einem Stein zu platzieren, der allerdings fest unter der Sandschicht auf der Bodenplatte des Aquariums (resp. Zwischenplatte) aufliegt. Die Anemone ist recht wanderfreudig und haftet jedoch recht fest mit dem Fuß an.
Sie sollte gelegentlich mit kleinen Stückchen von Krebs- oder Muschelfleisch gefüttert werden. Unter Umständen kann sie sich aber auch Garnelen und kleinere Fische einverleiben. Ein Artenbecken mit entsprechenden Clownfischen, Partnergarnelen und Riffbarschen bei entsprechender Beleuchtung und Filterung/Abschäumung ist sicherlich die beste Lösung für das schöne Blumentier.
Siehe auch den Bericht von Joachim Frische: Die Killer-Elite.