Die sehr kleinpolypige Steinkoralle kommt in küstennahen Gewässern in sehr geringen Tiefen vor. Sie kann verschiedene Farben und Wuchsformen annehmen: meist ist sie bräunlich, manchmal heller, gelegentlich auch weiss oder gelblich - je nach Licht und Sauberkeit des Wassers. Die Wuchsform ist fast immer recht robust, bedingt durch die starke Strömung (Ebbe, Flut, Wellen) am natürlichen Standort. Kolonien in ruhigeren Lagunen sind etwas feiner an den Zweigen.
Im Aquarium sollte man sie am besten in einem Steinkorallenbecken pflegen. Sie wächst sehr langsam, und ist recht empfindlich. Sind die Wasserwerte nicht korrekt, kann sie recht schnell veralgen oder dahinsiechen.
Das Becken muss nicht - wie bei allen Steinkorallenbecken - recht nährstoffarm sein. Die Koralle verträgt auch höhere Schadstoffkonzentrationen. Allzu hohe Phosphat- und Nitratwerte sind dennoch zu vermeiden. Die Strömung sollte sehr stark, aber nicht direkt sein, damit die Koralle sich leicht von Ablagerungen befreien kann. Sie hat sich in Aquarien oft als nicht allzu haltbar erwiesen, benötigt zudem hohe Lichtbündelung und ist trotz der Toleranz gegenüber den Wasserwerten m.E. als eher schwierig einzustufen.