Dieser kleine Zwergflusskrebs wird nur etwa
4 cm groß und ist sehr friedlich. Ursprünglich stammen sie aus Tümpeln in Florida und überleben die dortige Trockenzeit eingegraben im
Schlamm.
Im Aquarium hat sich diese Art als recht unproblematisch erwiesen.
Sie gehen weder an Pflanzen, noch stellen sie Fischen, die etwa gleich
groß sind wie sie, aktiv nach. An die Haltungsbedingungen stellen sie
wenig Anforderungen. Man kann sie sowohl in weichem, als auch in hartem
Wasser halten und auch die Temperatur spielt eher eine untergeordnete
Rolle.
Da ältere Krebse und Eier tragende Weibchen recht versteckt leben,
sollte das Aquarium mit zahlreichen Verstecken ausgestattet sein. Am
liebsten werden röhrenähnliche Verstecke angenommen, die einen
Innendurchmesser von mindestens 1,5cm haben.
Ernährt werden kann Cambarellus schmitti mit handelsüblichem Fischfutter, Gemüse und trockenem Buchen- und Eichenlaub.
Gerne wird auch Laich von anderen Fischen gefressen oder abgestorbene Pflanzenteile.
Die Zucht funktioniert meist von ganz alleine. Die Männchen, die als
Unterscheidungsmerkmal ein Paar Schwimmbeinchen mehr besitzen, drehen
die Weibchen bei der Paarung auf den Rücken und halten sie mit den
Scheren fest. Dann übertragen sie mit dem zusätzlichen
Schwimmbeinchenpaar die Spermienpakete auf das Weibchen.
Nach einer Tragezeit von etwa 4 Wochen entlässt das Weibchen dann ca.
30 fertigentwickelte Jungkrebschen, häutet sich und paart sich dann
häufig wieder.