Die Grundfarbe des Fisches ist rot, mit einem distalen weißen Streifen.
Im Verbreitungsgebiet findet man die nicht allzu seltenen Tiere auf den ersten Blick einzeln, auf den zweiten Blick aber immer in der Nähe von Artgenossen in einer durchschnittlichen Tiefe von etwa zehn Metern. Sie bevorzugen sowohl ruhige Lagunen, als auch strömungsreiche Außenriffe. Dabei versteckt er sich meist in den Zweigen lebender Steinkorallen. Bevorzugt werden dabei die Gattungen Stylopora, Pocillopora und Acropora. Auch im Aquarium sollte man idealerweise zumindest eine dieser Steinkorallenarten pflegen, wenn man die Lauerjäger halten möchte.
Die Barsche ziehen sich sehr gerne und sehr schnell in die tieferen Regionen der Koralle zurück, sobald nur die geringste Gefahr droht, um dann wieder die höheren Lagen zu erklimmen, um nach Beute Ausschau zu halten. Den Büschelbarschen fehlt die Schwimmblase, sie stützen sich auf den verlängerten Strahlen der Bauchflosse ab.
Es sind Lauerjäger, die hauptsächlich auf Krebstiere wie Garnelen, Schwebegarnelen und kleinere Krabben aus sind. Gelegentlich werden auch kleinere Fische erbeutet.
Sie leben in seinem natürlichen Habitat in kleineren Gruppen mit Haremstruktur zusammen. Ein größeres Männchen besitzt mehrere weibliche Tiere, mit denen er in der Abenddämmerung regelmäßig ablaicht. Die pelagischen Eier werden in das freie Wasser entlassen.
Im Aquarium sollte man aus diesem Grund auch mehrere Tiere pflegen; wahrscheinlich besitzen sie die Fähigkeit zu einem Geschlechtswechsel.
Die Barsche akzeptieren im Aquarium Ersatzfutter jeglicher Art, jedoch ist die Eingewöhnung schwierig, weil der Fisch in dieser Phase anfällig für Hautparasiten ist. Er kann - muss aber nicht - im Becken ansässige Garnelen und kleinere Fische belästigen und zeigt sich auch sonst recht gefräßig.