Lebt in der Natur in Gemeinschaft mit Anemonen der Arten Heteractis crispa, Heteractis magnifica und Stichodactyla mertensii (Fautin & Allen, 1994).
An den oben genannten Orten lebt die Art zwischen 2 und 12 Metern, wobei sie dort nirgends häufig anzutreffen ist (Allen 1978, Elliott & Mariscal 2001).
Interessant ist, dass bei Amphiprion leucokranos vermutet wird, dass die Art aus einer Hybridisierung zweier Grund verschiedener Anemonenfischarten Amphiprion chrysopterus x Amphiprion sandaracinos resultiert (Carter et al. 2001).
Durch das eingeschränkte Vorkommen und die geringe Häufigkeit gelangt diese Art nur selten in den Fachhandel. Vor einiger Zeit wurden vom Tropic-Aquarium Regensburg fünf Exemplare aus Papua Neuguinea importiert (Frische & Högerl 2002).
Die Amphiprion leucokranos waren im Futter wenig wählerisch. Es wird neben mundgerechtem Frostfutter auch Trockenfutter akzeptiert.
Bemühungen zur Aufzucht sind bislang daran gescheitert, dass das hier gezeigte Paar zwar ein Gelege produziert, dieses aber bislang unbefruchtet bleibt.
Die Eier werden unterhalb des Fußes der Symbioseanemone abgelegt.
Literatur:
ALLEN, G. R. (1978): Die Anemonenfische – Arten der Welt. Mergus Verlag, Melle.
ALLEN, G. R. (1991): Riffbarsche der Welt. Mergus Verlag, Melle.
CARTER, T. L. & ERICKSON, L. B. & ELLIOTT, J. K. (2001): The influence of hybridization on anemonefish evolution. SICB Meeting. http://www.sicb.org/meetings/2001/schedule/abstractdetails.php3?id=594
FAUTIN, D. G. & ALLEN, G. R. (1994): Anemonenfische und ihre Wirte. Tetra Verlag, Melle.
FRISCHE, J. & F. HÖGERL (2002): Der Weißkäppchen-Anemonenfisch. Das Aquarium. 36(8), 48