Einer der ersten und wegen seines bizarren Aussehens auch bekanntesten Aquarienfische.
Da sich Jung- und Alttiere z.B. aufgrund der Brustflossenlänge, der Zeichnung und den Kopfauswüchsen unterscheiden, wurden die adulten Tiere als P. miles bezeichnet, während die jungen Fische als P. volitans bekannt wurden.
Allerdings wird hier auch nach Verbeitungsgebiet entschieden. P. miles lebt im Roten Meer und dem westlichen Indopazifik, während P. volitans im Ostpazifik lebt.
Die Tiere lassen sich eigentlich kaum unterscheiden. Jungtiere haben im Verhältnis zur Größe längere Flossen und nur ein Drittel der Querstreifen des adulten Tieres.
Sie sind zwar giftig, aber als Paar oder kleine Gruppe sind sie gut zu halten. Am besten bietet man einen höhlenartigen Aufbau mit einer Sandzone und Freiwasserraum. Sie fressen gerne Garnelen und andere, nicht sessile Wirbellose, so dass eine Vergesellschaftung mit diesen eher fragwürdig erscheint. Auch kleinere Fische landen schon mal im Magen der Feuerfische.
Durch den hohen Stoffumsatz ist eine effektive Filterung nötig. Sie müssen erst an totes Futter gewöhnt werden, danach fressen sie recht gut und sind leicht zu halten. Allerdings sollte man sich schon vorher Gedanken machen, wie man bei einem Giftunfall weiter verfährt!