Die Grundfarbe dieser Welse ist braun, mit weißen Streifen. Es sind sehr gesellige Tiere.
Ich habe bei Tobago einen ca. 50 m langen und 10 m breiten, dunklen Streifen etwa 20 m vom Ufer entfernt im Wasser gesehen. Ich bin sofort hingeschwommen und sah, dass der gesamte Streifen aus Tausenden und Abertausenden von Korallenwelsen (aber nicht P. lineatus) bestand. Ich nehme an, dass die Tiere sich hier zum Ablaichen getroffen haben, weil so große Ansammlungen sonst nie beobachtet werden.
Es ist der einzige Wels, der überhaupt in Korallenriffen zu sehen ist. Angeblich soll er im ostafrikanischen Raum in die Süßwasserbäche eindringen und sogar schon im Malawisee gesehen worden sein.
Im Riff sieht mant sie nicht so häufig, aber immer mal wieder. Dabei kommen sie in Estuarien, größeren Gezeitentümpeln und auch im offenen Wasser vor. Jungfische formen sehr dichte, kugelförmige Schulen, die aus über hundert Individuen bestehen können. Diese Kugel rollt förmlich über den Sandboden, zeigt hier und da Auswüchse, teilt sich und wächst sofort wieder zusammen bis ein schützender Unterschlupf erreicht ist - ein faszinierender Anblick.
Erwachene Tiere leben eher alleine oder in kleineren Gruppen so um die 20 Individuen, wobei sie sich tagsüber unter Überhängen verstecken.
Sie suchen im Sand nach allerlei Fressbarem, vor allem jedoch Krebstieren, Muscheln und Schnecken, Würmer, Detritus, Algen und gelegentlich sogar andere Fische.
Bei dieser Korallenwelsart hebt das Paar eine Laichgrube im Sand aus. Das Weibchen legt Eier ab, die demersal sind, also sofort zu Boden sinken. Nach dem Ablaichen verschwindet das Weibchen und das Männchen bewacht die besamten Eier bis zum Schlupf. Die Larven sind planktonisch.
Vorsicht!
Die Stacheln der ersten Rückenflosse und der Brustflossen sind giftig. Eine Verletzung ist äußerst unangenehm und kann fatale Folgen haben.
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Im Aquarium sieht man die Welse immer wieder in Schaubecken. Sie sind eigentlich auch nicht für das private Heimaquarium geeignet.
Man biete große geräumige Becken mit Sandboden und Felsüberhängen. Viel Schwimmraum ist nötig. Die Welse sollten unbedingt im Schwarm gehalten werden, wie es auch in der Natur zu sehen ist.
Ältere Tiere werden leider unscheinbar und zeigen nicht mehr das schöne, enge Schwarmverhalten.
Als Ersatzfutter kann Tiefkühlkost wie Krebse, Würmer etc. gereicht werden. Eine gute Filterung ist wegen des Stoffumsatzes nötig.
Wegen des Giftes sind die Tiere nur Spezialisten zu empfehlen.