Dieser kleine Kardinalbarsch wird leider nur selten eingeführt.
Der Gürtel ist nicht ganz so breit wie beim Gattungsgenossen S. nematoptera, die Punkte sind auch weniger zahlreich und das Fischlein wirkt insgesamt heller. Ansonsten sind aber die Bedingungen und Eigenheiten der beiden Artren sehr ähnlich.
In der Natur kommen die Kardinäle in küstennahen Gewässern vor, allerdings nicht unbedingt in korallenreichen Zonen. Man findet sie in kleineren Ansammlungen bei Mangroven, Felsen und auch in Gegenden, wo die Menschen ihren Müll abladen.
Sie sind dämmerungsaktiv, wobei sie primär in der Abend- und Morgendämmerung auf Nahrungssuche gehen; Nachts sind sie zwar nicht ganz so versteckt wie am Tage, aber dennoch nicht unbedingt als völlig nachtaktiv zu bezeichnen. Die Hauptnahrung besteht aus Plankton, primär Copepoden.
Sie laichen regelmäßig etwa alle 14 Tage ab, wobei das Männchen die Eier für etwa 7-9 Tage im Maul hält. Danach machen die Larven allerdings eine pelagische Phase durch und sind daher nicht so leicht durchzubringen. Die Geschlechtsreife wird bereits ab 6 cm Länge erreicht.
Im Aquarium ist dieser interessante und schöne Fisch gut zu halten. Am besten setzt man eine kleine Gruppe ein, die in der Regel auch untereinander friedlich ist. Sie ändern ihr Verhalten im Aquarium und werden mehr und mehr tagaktiv (zumindest zur Futtergabe), wobei aber idealerweise zur Dämmerung und in den frühen Morgenstunden gefüttert werden sollte.
Die friedfertigen Fische lassen alle anderen Beckeninsassen in Ruhe und akzeptieren eigentlich problemlos die gängigen Frostfuttersorten, sofern es klein genug ist. Die Eingewöhnung ist teilweise nicht so einfach, wie bei der anderen Art.